10. Jan.: Es hätte auch anders ausgehen können:
Am Sonnabend. d. 10. Jan. konnten wir tatsächlich die Damen Garstedt II in der Tennishalle Höki begrüßen; ein Tag zuvor hatte „Wetterkatastrophe Elli“ mit Schnee, Eis und Glätte alles durcheinander gewirbelt; früher nannten wir es Winter 😊.
Da die Gastro dort zur Zeit geschlossen hat, tischten wir ein vielfältiges Buffet auf.
Bis zur nächsten Saison werden wir uns schlau machen bzgl. der Regeln des Verbandes und auch eigene aufstellen wie z.B. Verköstigung einzelner Gäste nur bei gutem Benehmen, aber zurück zum Eigentlichen, den Spielen:
Melanie Sperling (Nr. 2) und Stefanie Tamm (Nr. 4) starteten.
Melli wurde gleich von ihrer Gegnerin Gazzi (Spitzname) überrumpelt. Diese entfernte die Netzstangen keinen Wiederspruch duldend mit der Aussage „Die darf ich wegnehmen“. Angeblich regelkonform. Schulterzuckend akzeptierte Melli nach dem Motto „Soll sie doch“. Ihrer Granatenvorhand, die zumeist flach übers Netz braust, kam dies sogar sehr entgegen; Melli siegte deutlich mit 6:3 6:2!
Steffi (unsere Tammi) spielte stark auf. Mit ihren sehenswerten Netzangriffen konnte sie ihre sympathische Gegnerin Franzi unter Druck setzen, aber diese spielte sicherer auf und gewann mit 6:2 6:4. Tammi fehlt es momentan an Spielpraxis im Einzel; ansonsten hätte das Spiel auch zu ihren Gunsten ausgehen können.
Dann rückten zeitgleich Sabine Rahier (Nr. 1) und Susanne Rüßau (Nr. 3) nach. Sabine spielte wie im Vorjahr gegen die Irin Gemma. Obwohl sie dieses Mal mit einer (nach eigener Aussage) guten Leistung viel besser dagegenhalten konnte; musste sie sich nach hartem Kampf mit 2:6 und 2:6 geschlagen geben.
Sanne erwischte die starke Gegnerin Emily aus Taiwan. Emily hatte schnell die Nase vorn mit 5:0. Das ging mir (Sanne) zu schnell. Ich stellte mein Spiel um, und es begann eine Aufholjagd. Bei 4:5 betrat urplötzlich „Gazzi“ unseren Platz. Angeblich darf sie sich ohne Nachfrage und egal wie der Spielstand ist, auf die Bank ihrer Mannschaftskollegin setzen. Nachdem ich intervenierte, kam von außen noch der unhöfliche Kommentar einer anderen Kollegin „das hast du gar nicht zu bestimmen, das ist unsere Bank“ (Irrtum; die Bank gehört dem Tennishallen-Betreiber). Dann wollte ich unterstützend Melli auf „meiner Bank“ sitzen haben! Aus der Konzentration gebracht, verlor ich den 1. Satz mit 4:6. Nun war ich „under fire“. Bei 3:5 im zweiten Satz konnte ich bis 6:5 aufholen. Bei 6.6 ging es in die Entscheidung. Ich führte 4:2, wollte zu sehr auf den Punkt gehen und mit 4:7 ging der Tiebreak verloren. Es war ein rasantes Spiel mit einer fairen Gegnerin.
Danach mussten wir gleich mit den Doppeln beginnen, damit uns das „Licht“ nicht ausging. Im ersten Doppel spielten Sabine und Rosi souverän auf und mussten sich knapp mit 5:7 und 5:7 gegen Emily und Kirsten geschlagen geben. Schade, es war wirklich toll anzusehen. Das zweite Doppel mit Melli und Gabi stieß auf die starke Nr. 1 Gemma und Mannschaftsführerin Dominique. Das war schwierig. Der 1. Satz ging schnell mit 0:6 verloren. Im 2. Satz kamen sie besser ins Spiel; leider reichte es nicht mehr für die Wende. 4:6 für die Gegnerinnen.
Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung unserer Mannschaftskolleginnen Inke Pauschert und Gundel Sinke, die uns die ganze Zeit anfeuerten. Aus Verletzungsgründen konnten sie nicht mitspielen. Auch „unser Webmaster“ Herbert reiste an. Mit fotographischer Leidenschaft dabei, begeisterte er sich auch für unsere Spiele. Toll Herbert, unsere Mannschaft hat sich sehr über Deinen Besuch gefreut.
Susanne Rüßau





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